Kreisverband Legasthenie Lüneburger Heide e.V.
Integrative Lerntherapie seit 1979


Deutsch  ·  Englisch  ·  Rechnen

Schulabschluss – und dann?eb5d45ffd29b85297f29b507cd012f06size2

Hallo, ich heiße Jörn Jacob Schöttle und wurde 1992 geboren. Trotz meiner Legasthenie und obwohl ich kein Abitur habe, trage ich einen Meistertitel des Handwerks und studiere Innenarchitektur.
In meiner Schulzeit hatte ich manchmal das Gefühl, als Legastheniker würde mir die Welt nicht offenstehen und dass ich sowieso keine Chancen habe. Falls es Dir ähnlich geht, Dich Zweifel oder Sorgen quälen, kannst Du mir gerne schreiben. Und immer dran denken, alles ist möglich!

Kontakt: joern.schoettle@t-online.de

 

Mein schulischer Werdegang

In den ersten Jahren der Grundschule wurde schnell klar, dass ich in Deutsch starke Schwächenaufweise. Ich habe sehr viel langsamer gelernt als dieDanderen und habe einige Dinge gar nicht erst verstanden. Dank jahrelanger Lerntherapie bei LEGI und sehr viel Unterstützung durch meine Eltern und Freunde habe ich die Schulzeit dennoch mit einem guten Realschulabschluss beendet.

Ich habe dann ein BGJ (Berufsgrundbildungsjahr) absolviert, da dies nötig war, um eine Ausbildung zum Tischler beginnen zu können. Diese Ausbildung habe ich dann 2011 mit Auszeichnung abgeschlossen und wurde als Geselle von meinem Betrieb übernommen.

Nach einem sehr spannenden Jahr als Geselle habe ich ein Weiterbildungsstipendium des Bundes erhalten und bin zur Meisterschule gegangen. Im Juli 2014 habe ich auch diese erfolgreich abgeschlossen und im selben Jahr ein Studium angefangen. Im Moment studiere ich im 3. Semester Innenarchitektur.

Meine Eltern haben mich immer sehr unterstützt, aber auch Freunde und Hobbys haben mir sehr geholfen. Zudem kam irgendwann die Einsicht, dass die Probleme mit Deutsch und der Grammatik nach der Schule immer unwichtiger wurden. Es ist zwar wichtig gut schreiben zu können, aber es war den meisten egal, ob da ein oder zwei Rechtschreibfehler drin waren oder ob das Komma richtig gesetzt war.

Das Wichtigste war, niemals den Glauben daran zu verlieren, dass es besser wird und die Schule nicht ewig dauert. Und da ich mich daran gewöhnt hatte, immer kämpfen zu müssen, um durch die Schule zu kommen, habe ich danach weiter gemacht. Ich hatte mir während der Schule ein gewisses Lernpensum antrainiert, welches nun nach dem Verlassen der Schule sehr nützlich war. Dadurch fiel es mir leicht, relativ schnell und routiniert zu lernen und sehr gute Resultate in jeglichen Prüfungen und der Berufs- und Meisterschule zu erzielen.

 

Kein Treffen im Dezember!
LEGI-Elternforum
Thema: Legastheniker haben Rechte!
Kein Treffen im Dezember!
ADHS-Selbsthilfe JoJo-Uelzen
29. März 2019
Hilfe bei Wahrnehmungsstörungen
Nächster Diagnostiktermin des Bremer BlickLabors in Uelzen