Kreisverband Legasthenie Lüneburger Heide e.V.
Integrative Lerntherapie seit 1979


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Wir sehen nicht mit den Augen und hören nicht mit den Ohren, sondern mit dem Gehirn“, sagt der Leiter des Bremer BlickLabors, Jörn-Reinhard Hansen.

Hansen stützt sich dabei auf die langjährige Forschung des BlickLabors der Universität Freiburg. Dieses beschäftigt sich seit vielen Jahren mit grundlegenden Wahrnehmungs- und Blickfunktionen, die bei fast allen Lernprozessen benötigt werden, insbesondere beim schulischen Lernen. www.blicklabor.de

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass etwa die Hälfte der Kinder und Jugendlichen mit Lese-, Rechtschreib- oder Rechenproblemen, sowie ADHS oder allgemeinen Lernstörungen, bei den Hör-, Seh- und Blickprüfungen deutlich schlechter abschneiden als Kontrollkinder des gleichen Alters.

Eine wesentliche Voraussetzung für richtiges Lesen, Schreiben und Rechnen ist die fehlerfreie Verarbeitung dessen, was Augen und Ohren wahrnehmen. Trotz gesunder Sinnesorgane können dabei im Gehirn Entwicklungs-rückstände oder Verarbeitungsschwächen auftreten, die eine Ursache für Lernprobleme wie Lese, -Rechtschreib-oder Rechenschwäche sein können.

Das Sehen und die damit eng verbundene Blicksteuerung, die Fähigkeit der Unterscheidung von ähnlichen Lauten und die simultane Mengenerfassung gehören zu den grundlegenden Lernvoraussetzungen. Beim Lesen werden sehr viele Teile des Gehirns gleichzeitig aktiviert und zeitlich genau koordiniert. Silben und Wörter einer Zeile müssen mit Blicksprüngen, die möglichst nahtlos aneinander anschließen, abgetastet werden. Dabei dürfen die Augen erst dann zum nächsten Wort springen, wenn das Erkennen und Verstehen eines Wortes abgeschlossen ist. Sonst macht das Gehirn beim Lesen zwangsläufig Fehler. Ähnliches gilt für die Erfassung von Mengen beim Rechnen. Ein gezieltes Training der betroffenen Wahrnehmungsfunktionen verbessert die Aufnahme und Verarbeitung von Sinnesinformationen und erleichtert das Lernen für die betroffenen Kinder.

Defizite in grundlegenden Wahrnehmungs- und Blickfunktionen können durch das BlickLabor diagnostiziert und mit Hilfe eines individuell abgestimmten Trainings zu Hause verbessert werden. Um Eltern und Kindern die lange Anfahrt nach Bremen zu ersparen, bietet das BlickLabor regelmäßig auch Untersuchungstermine in den Räumen des Kreisverbandes Legasthenie in Uelzen an. Anmeldung unter 0581-5670

Fragen zu Untersuchung, Training und Kosten beantwortet Herr Hansen gern unter 0421-63 49 49.

7. März, 19.30 Uhr
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13. April
Hilfe bei Wahrnehmungsstörungen
Nächster Diagnostiktermin des Bremer BlickLabors in Uelzen