Kreisverband Legasthenie Lüneburger Heide e.V.
Integrative Lerntherapie seit 1979


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Weitere Angebote

Wenn Eltern zu uns kommen, machen sie sich Sorgen um ihr Kind. Meist, weil es in der Schule Schwierigkeiten mit dem Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen hat oder weil es sich schlecht konzentrieren kann.

Wir nehmen uns Zeit für ein erstes ausführliches Gespräch mit Ihnen. Sie berichten von Ihrem Kind und Ihren Beobachtungen. Dabei ist es hilfreich, wenn Sie Schulhefte oder bereits vorliegende fachärztliche oder therapeutische Gutachten mitbringen.

Dieses Beratungsgespräch ist kostenlos und völlig unverbindlich.

Diagnostik im Lesen, Rechtschreiben, Rechnen

Wir führen standardisierte und normierte Tests im Lesen, Rechtschreiben und Rechnen durch. Mit diesen Tests können wir herausfinden, wo genau die Lernschwierigkeiten des Kindes liegen. Hierbei wird nicht nur die quantitative Einstufung der Rechtschreibleistung, sondern auch eine qualitative Analyse zur Bestimmung von Fehlerschwerpunkten ermöglicht.
Die Kosten für den Test nennen wir Ihnen gern auf Anfrage.

Ein Test besteht insgesamt aus drei Terminen:

  • dem Anamnesegespräch mit den Eltern
  • dem Test für das Kind
  • dem Abschlussgespräch mit Erörterung der schriftlichen Testauswertung

Die Diagnose einer Legasthenie oder Dyskalkulie ist nur bei ausgewählten Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder-psychotherapie möglich, da diese zusätzlich einen Intelligenztest durchführen.
Gern nennen wir Ihnen Adressen von Fachärzten in Ihrer Nähe.

Konzentrations- und Aufmerksamkeitsförderung

Wichtiger Bestandteil einer integrativen Lerntherapie ist immer auch die Förderung der Konzentration und Aufmerksamkeit des Kindes oder Jugendlichen. Dies geschieht spielerisch und macht den Kindern viel Spaß.

Anti-Stress-Training für Kinder (nach Petra Hampel und Franz Petermann)

Bereits Grundschulkinder erleben vielfältige Leistungsanforderungen.
Die Folge sind häufig psychische und körperliche Symptome wie Einschlafschwierigkeiten, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Bauchweh und Kopfschmerzen.

In dem Anti-Stress-Training lernen die Kinder, Stresssituationen und -reaktionen selbst zu erkennen. Sie finden heraus, welche Möglichkeiten es gibt, um sich selbst zu helfen, z. B. mit positiven Bestätigungen oder gezielten Entspannungsübungen. So lernen die Kinder, Stress kurzfristig abzubauen, aber auch langfristig besser mit ihm umzugehen.

Damit das Erlernte auch zu Hause und im Schulalltag praktisch umgesetzt werden kann, findet ein Informations-Elternabend statt. Dort erfahren sie als Eltern, wie sie ihr Kind während und nach dem Anti-Stress-Training unterstützend begleiten können.

Das Anti-Stress-Training richtet sich an Kinder im Alter von 7 bis13 Jahren; es beinhaltet 6 Termine à 90 Minuten und einen Elternabend à 60 Minuten.
Kosten auf Anfrage.

Tierbegleitete Lerntherapie

Für unsere zwei Lesehündinnen Becky und Mathilda gibt es nichts Schöneres, als Kindern beim Vorlesen zuzuhören.

Ein Kind, das mit dem Lesen Probleme hat, traut sich oft nicht, laut vorzulesen. Bei einem Hund muss es keine Angst haben, sich zu blamieren. Ein Hund hört dem Kind geduldig zu, egal wie stockend, langsam oder falsch das Kind liest. So hilft der Hund, das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken. Schon die Anwesenheit eines Hundes kann motivierend, entspannend und aufmerksamkeitsfördernd sein und so die Leseleistung des Kindes verbessern.

Lernbegleitung

Eine Lerntherapie endet normalerweise dann, wenn das Kind ausreichend Sicherheit im Umgang mit seinem Problemfach erlangt hat. Manch ein Kind traut sich dann aber noch nicht zu, das Gelernte allein anzuwenden und braucht noch ein wenig lerntherapeutischen Beistand. Dann ist es hilfreich, eine Lernbegleitung im Zwei-Wochen-Rhythmus zu vereinbaren. So hat das Kind oder der junge Mensch die Möglichkeit, sich und seine Fähigkeiten selbstständig auszuprobieren. Gleichzeitig bietet der 14-tägige Termin der Lernbegleitung eine gewisse Sicherheit und die Möglichkeit des Austausches mit der bekannten Therapeutin oder dem Therapeuten.

Prüfungsvorbereitung

Am Ende der Lerntherapie oder auch unabhängig davon bieten wir eine Prüfungsvorbereitung an. Hierbei geht es um ein gezieltes Training zur Festigung des in der Prüfung abgefragten Lernstoffs. Darüber entwickeln Teilnehmer/innen eigene Lernstrategien, um stressfreier mit der Prüfungssituation umgehen zu können.

Training für ungeübte Erwachsene (funktionale Analphabeten)

Sie sind bereits erwachsen, können aber nicht gut lesen, schreiben oder rechnen? Dann ist dieses Training richtig für Sie!

7,5 Millionen Menschen in Deutschland können nicht richtig lesen oder schreiben, obwohl sie eine Schule besucht haben. Sie werden als funktionale Analphabeten bezeichnet. Viele von ihnen haben schlechte Erfahrungen in der Schule gemacht. Oder sie haben das Lesen, Schreiben oder Rechnen wieder verlernt, weil sie keine Übung darin haben.

Lesen, Schreiben und Rechnen kann man in jedem Alter lernen. Sprechen Sie uns einfach an. Wir überlegen gemeinsam mit Ihnen, was Sie erreichen möchten. Wir setzen Ziele, die Sie auch wirklich erreichen können. Weil Sie bei uns nicht in einer Gruppe lernen, ist das Training genau auf Ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmt.

http://www.alphabetisierung.de

Prävention im Kindergarten

Dieses Angebot richtet sich in erster Linie an Kindergärten sowie Kindertagesstätten und wird in der Regel in der Einrichtung durchgeführt. Auf Wunsch wird das Programm aber auch für einzelne Kinder in unserer Praxis angeboten.

Bielefelder Screening
Das Früherkennungsverfahren „Bielefelder Screening“ (BISC) wurde 2002 an der Universität Bielefeld entwickelt und erprobt. Bereits im Kindergarten können damit Kinder genau in den Bereichen überprüft werden, die für einen späteren Lese- und Schreiberfolg wichtig sind. Ein Großteil der der Kinder, die später Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten entwickeln, können so bereits vor der Schule entdeckt und gefördert werden.

Hören – Lauschen – Lernen
Die Kinder, bei denen spätere Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten wahrscheinlich sind, können an einem Trainingsprogramm teilnehmen, das ihnen das Lesen- und Schreibenlernen erleichtern soll. Das an der Uni Würzburg entwickelte Würzburger Training „Hören-Lauschen-Lernen“ vermittelt den Kindern auf kindgerechte, spielerische Weise einen Einblick in den Aufbau der gesprochenen Sprache und verschafft ihnen eine deutliche Erleichterung beim Lesen- und Schreibenlernen.

Das Früherkennungsverfahren wird etwa 10 Monate vor der Einschulung durchgeführt. Das Training erfolgt in Kleingruppen über 20 Wochen in täglichen Sitzungen und dauert jeweils ca. 20 Minuten. Nach Beendigung des Trainings, etwa 4 Monate vor Schulbeginn, wird mit den geförderten Kindern erneut das BISC durchgeführt, um den Erfolg der Maßnahme zu überprüfen.
Die Praxis zeigt, dass es immer wieder einzelne Kinder gibt, die auch nach dem 20-wöchigen Training noch weiter gefördert werden müssen. Diese Kinder sollten bis zum Schulanfang weiter unterstützt werden.

Kooperation mit Schulen

Die Einführung von Inklusion und Ganztagsschule bringt große Veränderungen mit sich. So werden viele Kinder, die bisher am Nachmittag eine Lerntherapie besucht haben, hierfür nach Einführung der Ganztagsschule keine Zeit mehr haben. Durch die Inklusion steigt in den Schulen gleichzeitig die Zahl der Kinder mit zusätzlichem Förderbedarf. Auch kommen immer mehr Kinder ohne Deutschkenntnisse, z. B. als Asylbewerber, an die Schulen. Es ist also dringend erforderlich, diesen Veränderungen Rechnung zu tragen und neue Ideen zu entwickeln. Dazu möchten wir mit unserer Erfahrung aus 35 Jahren integrativer Lerntherapie beitragen.

Um möglichst jedes förderbedürftige Kind zu erreichen sollte die Hilfe dort sein, wo das Kind ist – also in der Schule. Deshalb ist es sinnvoll, auch individuelle Lernförderung durch Lerntherapeut/innen in der Schule anzubieten. Ein niederschwelliger und möglichst unbürokratischer Zugang zu Hilfsangeboten ist Voraussetzung dafür, dass alle Kinder, egal aus welchem häuslichen Umfeld sie kommen, die gleichen Chancen haben. Aber nicht nur die Kinder und Eltern profitieren von der Zusammenarbeit zwischen Schule und Lerntherapie. Die guten Erfahrungen aus anderen Schulen zeigen, dass die Kooperation mit Lerntherapeut/innen ebenso eine Entlastung und Bereicherung für das Schulkollegium darstellt.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Ihre Schule Interesse an einer Kooperation mit uns hat.

19. November
Nächstes Treffen der ADHS-Selbsthilfegruppe JoJo Uelzen
29. April
ENTFÄLLT: Vortrag Dr. Lutz Krüger-Ruda: ADHS und Legasthenie
40 Jahre LEGI